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Can't find wireless tools, exiting.

Can't find wireless tools, exiting.

Can't find wireless tools, exiting.

Wer diese Fehlermeldung bekommt hat wohl keine wireless Tools auf seinem System installiert. Ich bekam diese Meldung bei der Benutzung von aircrack-ng auf Arch Linux.

Wie man aircrack-ng benutzt erfährst du hier.

 

Installation der fehlenden wireless tools

 

auf Arch Linux

pacman - S wireless_tools

 

auf Debian, Ubuntu und ähnliche

net-tools

jetzt sind die benötigten Pakete installiert und können sofort benutzt werden.
Zum Beispiel mit dem Kommando

ifconfig

cp mit Fortschrittsanzeige

cp mit Fortschrittsanzeige

cp mit Fortschrittsanzeige

 

Wer große oder viel Daten kopiert möchte doch gerne wissen wie lange es noch dauern wird. Ist jedenfalls bei mir so. Leider gibt es seit einiger Zeit kein Fortschrittsanzeige für cp mehr.

Doch nicht verzagen, Florian Fragen. Die Lösung ist genau so simpel wie genial. Und nennst sich pv.

Was macht pv

Pvbetrachtet einen Datenstrom der durch eine Pipe läuft. Um das nun für uns zu nutzen, um eine Fortschrittsanzeige für cp zu bekommen. Müssen wir wissen das wir dafür gar nicht cpbrauchen. Pvreicht vollkommen aus weil wir einfach seinen Output in eine Datei umleiten.

pv /pfad/der/zu/kopierenden/datei > /zielpfad/der/datei

Der Lohn für unsere Arbeit sieht so aus:

megaman@burrotinto ~/ % pv pfad/der/zu/kopierenden/datei > /zielpfad/der/datei
196MB 0:00:24 [7,93MB/s] [==================================>] 100%<

Ich würde sagen das es wohl die schönste und einfachste Methode für eine Fortschrittsanzeige für cpist.

Doch wo gibt es dieses Wahnsinns pv

Durch Installation aus den Paketquellen.

Debian:

sudo apt-get install pv

Arch Linux

Pacman -S pv

ZSH auf Arch Linux und Debian

ZSH auf Arch Linux und Debian

Lange Jahre hab ich mit der bash gearbeitet und vor kurzem bin ich erst auf zsh gestoßen. Die zsh ist unglaublich mächtig, hat eine Fehlerkorrektur, verbessertes Dateiglobbing (wildcard), man kann Module nachinstallieren und ist eine Eier legende Wollmilchsau.

Unter Arch:

pacman -S zsh grml-zsh-config

installiert die zsh zusammen mit der Konfiguration von grml, die für mich perfekt ist. Man kann so viel in der zsh einstellen das eine vorgefertigte Konfiguration einem einiges erleichtert.

um die Standartshell für den aktuellen Benutzer zu ändern:

chsh -s /bin/zsh

nach einem neuen Login bzw. Neustart ist  sie da und kann entdeckt und kennengelernt werden.

Unter Debian / Ubuntu:

sudo apt-get install zsh

die hervorragende grml Konfiguration gibt es mit

wget -O ~/.zshrc http://git.grml.org/f/grml-etc-core/etc/zsh/zshrc

das überschreibt die bestehende Konfiguration. Macht aber nichts, die wollen wir ja eh nicht.
Unter Debian wird mit

chsh -s /usr/bin/zsh

die Shell für den aktuellen Benutzer geändert. Auch hier Neustart.

Es geht auch wenn man von Hand die /etc/gpasswd mit root rechten anpasst. Hier ein Auszug einer Debian /etc/gpasswd

BENUTZER:x:1000:27:,,,:/home/derduke:/usr/bin/zsh

Viel Spaß mit zsh wünscht euch euer
Florian

Apache NameVirtualHost benutzen

Apache NameVirtualHost benutzen

Mehrere Webseiten unter einer IP auf einem Apache Webserver laufen lassen

Schöne BlumeNeulich hatte ich die Herausforderung mehrere Domains über eine IP mit Apache laufen zu lassen. Kurz in die Kristallkugel geschaut und siehe da es gibt eine Lösung: NameVirtualHost. Das ist eine prima Sache. Apache entscheidet anhand des HTTP-Headers, welche Seite ausgeliefert wird. Hierfür ist es aber notwendig, dass der Client das HTTP 1.1 Protokoll unterstützt (was bei allen gängigen Webbrowsern der Fall ist)!

 

Konfiguration der ports.conf

Doch wie richtet man so etwas ein? Zuerst muss man die /etc/apache2/ports.conf dahingehend verändern das man folgendes einträgt:

NameVirtualHost *:80

Container für die Einstellungen erstellen

Als nächstes erstellt man in dem Verzeichnis /etc/apache2/sites-available/ seinen VirtualHost Container als Beispiel burrotinto.

nano /etc/apache2/sites-available/burrotinto

Als Grundgerüst kann das hier dienen:

 

        ServerAdmin spam@burrotinto.de
        ServerName http://www.burrotinto.de
        ServerAlias *.burrotinto.de burrotinto.de
        DocumentRoot /var/www/burrotinto/

        Options FollowSymLinks
        AllowOverride  FileInfo

        Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
        AllowOverride  FileInfo
        Order allow,deny
        allow from all

        ScriptAlias /cgi-bin/ /usr/lib/cgi-bin/
        <directory "/usr/lib/cgi-bin">
                AllowOverride FileInfo
                Options +ExecCGI -MultiViews +SymLinksIfOwnerMatch
                Order allow,deny
                Allow from all

        ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log

        # Possible values include: debug, info, notice, warn, error, crit,
        # alert, emerg.
        LogLevel warn

        CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined

Zur Erklärung:

ServerAdmin Email Adresse des Server Administrators
ServerName welcher Hostname im Host:-Header der Anfrage auftauchen muss, damit sie diesem virtuellen Host zugeordnet wird.
ServerAlias Die Direktive ServerAlias bestimmt die alternativen Namen eines Hosts. Wenn der Server unter mehr als einen Namen erreichbar sein wollen.
DocumentRoot Wo die Seite im root Baum liegen soll. Dieses Verzeichniss muss auch erstellt werden. Wie mit diesem Beispiel.

mkdir /var/www/burrotinto

Damit ist der erste VirtualHost fertig konfiguriert.

 

Einlesen des Containers

Aktiviert wird die Seite mit einem

a2ensite burrotinto

und so kann man beliebig viele Domains an seinen Server anschließen.

 

Deaktivieren eines Containers

manche behaupten ja das die 000-default Seite aktiv sein muss damit die VirtualHostfunktionieren. Aber bei mir nicht. Ich hab sie sogar deaktivieren müssen damit alles klappt.

a2dissite 000-default

Apache neustart und gut is
Jetzt noch Apache neustarten

/etc/init.d/apache force-reload

Das sollte es nun gewesen sein.
Bei Fragen, Anregungen und Verbesserungen hinterlasst bitte einen Kommentar.