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grub wiederherstellen nach windows installation

grub wiederherstellen nach windows installation

Grub durch Windows Installation zerschossen?

Aufgrund einer Neuinstallation von Windows kam es mal wieder dazu das sich Linux nicht mehr starten lässt. Liegt daran das, wenn man Windows installiert, es sich in den MTR (Master Boot Record) schreibt. Somit ist unser liebes grub ausgehebelt. Zum Glück lässt sich grub durch einige Schritte leicht wiederherstellen.


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Windows Passwort Crack. Für Windows XP, Windows Vista und Windows 7

Windows Passwort Crack. Für Windows XP, Windows Vista und Windows 7
Windows Passwort Crack. Für Windows XP, Windows Vista und Windows 7

Windows Passwort cracken. Ein Howto wie man vergessene Passwörter zurückbringt.

Gestern habe ich gezeigt wie man eine Kon-Boot CD herstellt um Windows Passwörter zu umgehen. Das deckt eigentlich schon alles ab, eigentlich, denn es gibt Situationen wo man das Windows Passwort herausfinden muss. Als Beispiel bringe ich mal dieses geniale meme Comic:

honey-did-you-change-the-password

Jetzt sollte klar sein warum es in manchen Fällen ZWINGEND erforderlich ist das Windows Passwort auszulesen. Darum möchte ich euch ein wahrhaft mächtiges Windows Cracking Tool an die Hand geben:

 

Ophcrack - Der Windows XP, Windows Vista und

Windows 7 Password Cracker

Mittels live CD Passwörter cracken:

Ophcrack logo

Die live CD lasst sich hier herunterladen. Man muss nur beachten das man die richtige Version herunterlädt.

Hier gibt es die Ophcrack live CD für Windows XP: link

und hier die Ophcrack live CD für Windows Vista und 7: link

Hat man nun die, für seine Windows Version richtige, Ophcrack .iso heruntergeladen. Brennt man diese auf eine CD. Wie sollte jeden, der diese Seite gefunden hat, klar sein.

Benutzung der Ophcrack live CD  um ein Windows Passwort auszulesen

Mit der fertig gebrannten CD im Laufwerk starten wir den Computer und schauen zu wie die Linux Distribution startet. Besonders komfortable an dieser live CD ist das sie gleich die SAM  Datei, wenn sich diese im Standard Verzeichnis befindet einliest. Also Windows/System32/config

Wenn nicht muss man die SAM von Hand eingeben. Schnell findet man diese mit:

find -iname 'SAM'

das man in die Konsole eingibt.

Durch drücken auf Crack startet ophcrack die Passwörter zu den gefundenen Benutzernamen zu cracken. Dank den schönen Ladebalken kann man dabei zuschauen wie die Rainbowtables zuerst in den Ram geladen werden. Und später abgearbeitet werden.

Nach einiger zeit erscheinen hinter den Benutzernamen die gecrackten Passwörter. Oder nicht, wenn diese zu stark sind...

bei mir mit dem Passwort "liebe" brauchte es gerade mal 2 Sekunden...

Die Rainbowtables die bei den live CDs dabei sind reichen aus um die "gängigen" Passwörter herauszulesen. Die größeren und besseren Rainbowtables muss man sich kaufen. Hier sind alle aufgelistet mit den dazugehörigen "Charsets".

 

Ophcrack unter Arch Linux installieren

wer sich wie ich Arch-Linux auf einen USB-Stick installiert hat möchte vielleicht dort Ophcrack installieren. (Anleitung für ein Arch-Linux auf usb gibt es hier.) Das geht dank dem AUR auch einfach und schnell. Entweder per yaourt:

yaourt -S ophcrack

oder mit der althergebrachten makepkg Methode.

Die Benutzung im Vergleich zur live-CD unterscheidet sich darin dass, man zuerst die tables von Hand runter laden und in Ophcrack das Verzeichnis angeben muss. Und auch der Pfad der SAM Datei will von Hand eingegeben werden.

Vorteil ist das man alle Rainbowtabels auf seinen Stick ziehen und benutzen kann.

FAZIT:

Wer ein Windowsanmeldepasswort benutzt sollte sich im Klaren sein das es mit leichtesten Mitteln umgangen werden kann. Entweder wie hier  mit KON-BOOT das die Passworteingabe einfach umgeht oder wie in diesem Post mittels Ophcrack das Passwort ausliest. Auch gibt es die Möglichkeit die Passwörter mittels ntpasswd zurückzusetzen aber dazu ein anderes mal vielleicht mehr.

Wer seinen Rechner wirklich absichern möchte sollte doch zu einer anderen, effektiveren Methode greifen...

Arch Linux persistent auf einen USB-Stick installieren

Arch Linux persistent auf einen USB-Stick installieren

Wie man Arch Linux auf einen USB-Stick installiert wo die Daten auch nach einem Neustart erhalten bleiben

SanDiskCruizer

DIESE ANLEITUNG IST ZUR ZEIT NICHT!!! AKTUELL UND WIRD DEMNÄCHST ÜBERARBEITET.

Heute wird euch erklärt wie man Arch Linux persistent auf einen USB-Stick installiert. Was eine sau geile Sache ist, da man sein komplettes System immer dabei hat. An jedem PC einstöpseln und loslegen kann. Sogar mit Fenstermanager und allem was man sonst noch haben will. Und es geht nichts nach einem reboot verloren. Ich hab für meine Zwecke diesen Stick verwendet: Sandisk Cruzer Edge 8GB USB-Flashlaufwerk

Zuerst muss man in eine Live CD von Arch Linux booten. In der Kommandozeile angekommen kann man mit dem Befehl km das Tastenlayout einstellen, das Deutsche Layout nennt sich:

i386/qwertz/de-latin1-nodeadkeys.map.gz

Die Installation wird gestartet mit

# /arch/setup

dort wird alles wie gewohnt eingestellt, Pakete ausgewählt und das Laufwerk formatiert. (Hilfe dafür gibt es hier) Ich werde auf die ganze Standard Installation nicht eingehen weil es in der Arch Linux Wiki Seite wirklich sehr gut und verständlich beschrieben wurde.

 

Partitionierung des Sticks

Bei dem Punkt: MAIN MENU 4: Prepare hard drive(s) Hab ich den Stick unter Punkt 2 so partitioniert: (X ist ein Platzhalter)

Name Flags Part Type FS Type [Label] Size (MB)
-------------------------------------------------------------------------
sdX1 Boot Primary Linux 100 
sdX2 Primary Linux swap / Solaris 500
sdX3 Primary Linux 7400

kommen wir zum nächsten Menü Punkt: Prepare Hard Drive 3:
Die Partitionsadressierung sollte label gesetzt werden.

sdX1 | label: boot | Dateisystem: ext4 | Mountpunkt: /boot/ 
sdX2 | label: swap | Dateisystem: swap 
sdX3 | label: arch | Dateisystem: ext4 | Mountpunkt: /

Hooks für einen reibungslosen Systemstart setzen

Danach macht man die MAIN MENU Punkte weiter und Installiert Arch auf den Stick.
Bei MAIN MENU 7: Configure system wird es wieder spannend. Denn bei

/etc/mkinitcpio.conf

muss bei hooks usb direkt nach udev eigefügt werden. Schaut also dann in etwa so aus

HOOKS="base udev usb autodetect pata scsi sata filesystems"

Sonst klappt der Start des USB Sticks nicht und es kommt zu einem kernel panic

/sbin/init: bad exec format

oder so ähnlich.

 

Grub richtig konfigurieren

Der Rest ist wieder Standard Installationtypisch bis MAIN MENU 8: Install bootloader da muss man nämlich wissen das wenn grub auf einen Stick Installiert wurde dieser die Bezeichnung hd0,0 hat. Daraus erfolgt zusammen mit der Partitionsadressierung label folgender Eintrag:

root (hd0,0)
kernel /boot/vmlinuz-linux root=/dev/disk/by-label/arch ro
initrd /boot/initramfs-linux.img

jetzt kann die Installation abgeschlossen werden MAIN MENU 9: Exit Install und in den Stick gebootet werden.
Ich hab den dadurch entstandenen "persistenten live USB-Stick" an drei verschiedenen Rechnern ausprobiert und es klappte tadellos.

 

Benötigte Videokartentreiber für Fenstermanager

Was mir noch aufgefallen ist: Wenn man den Fenstermanager installiert sollten gleich diese Treiber mit installiert werden, da es sonst zu Anzeigeproblemen bei GNOME kommt.

# pacman -S xf86-video-intel xf86-video-ati xf86-video-vesa xf-video-nouveau nouveau-dri

Das sollten die gängigsten Karten sein.
Wenn irgendetwas unklar bei meiner Anleitung sein sollte, scheut euch nicht und nehmt Kontakt mit mir auf.

UPDATE:

um die Lebensdauer und die Geschwindigkeit des USB-Sticks massiv zu erhöhen rate ich dringlichst dieses HOWTO noch anzuwenden.

HOWTO: Beschleunigung des Systems durch Reduzierung der Lese und Schreib Zugriffe

Der BKA-Trojaner

Der BKA-Trojaner
Der BKA-Trojaner

Hallo Leser,
bka-trojaner107
neulich kam ein Bekannter von mir vorbei. Ganz aufgelöst wurde mir ein Laptop gezeigt auf dessen Bildschirm ein Riesiges Fenster Prangte:

Bundespolizei Es ist eine ungesetzliche Tätigkeit enthüllt!

ein Schändliches Teil. Das mit der Angst der Leute vor Ausstoßung, Stigmatisierung und Strafverfolgung der Menschen spielt. Pfui. Sehr dreist ist so etwas. Zum Glück war der Computer bald wieder, dank einer Live CD von Arch Linux Flott gemacht. Hier in diesem Forum wird wohl auch erklärt wie es ohne Neuinstallation von Windows von statten geht aber von so was halte ich nichts. Hat bei diesen Computer auch gut gepasst weil ich ihn dann gleich auf eine 64bit Version aufsetzen konnte. Hier die schritte zum nachmachen für eine Sicherung der Benutzerverzeichnisse:

Zuerst die Live CD von Arch Linux runter laden und System starten.
Dann müssen mountpunkte für einen USB-Stick und die Windows Partition

mkdir /mnt/usb/ && mkdir /mnt/win/

Dann müssen beide eingehängt werden. Linux bezeichnet seine Laufwerke anders als Windows. sda ist z.B. die erste Festplatte heißt sda und die logischen Partitionen weden von 1-4 durchnummeriert, ab 5 kommen dann die virtuellen. Da auf diesen Laptop eine Windows-Rescue Partition auf der ersten Partition ist kommt unsere Windows auf sda2. gemountet wird mit

mount /dev/sda2 /mnt/win

zum nachschauen ob es die richtige war:

ls -l /mnt/win/

dann sollte der Inhalt eures Laufwerkes C:\ aufgelistet werden.
Jetzt hängen wir das den USB Stick ein. Wenn es nur eine Festplatte gibt wird der Stick sdb1 sein

mount /dev/sdb1 /mnt/usb

zum kopieren der Benutzerverzeichnisse muss nur:

cp -R /mnt/win/Users/ /mnt/usb/

wer komplett c:\ auf seinen Stick kopieren will:

cp -R /mnt/win/ /mnt/usb/

das Backup ist fertig. Evtl. erscheinen noch Fehlermeldungen wegen Symlinks aber das ist ok.
Jetzt

reboot

und wie gewohnt Windows neu Installieren.
Wen das Jetzt zu kompliziert ist und im Raum Neumarkt wohnt, kann sich gerne an mich wenden und ich mach das.
Wie unter Linux ein Virenscan durchgeführt werden kann erkläre ich hier:

Virenscan unter Linux

Ist praktisch um den so erstellten Backup zu überprüfen BEVOR er wieder mit Windows in Berührung kommt.
Man will doch eine neue Infektion vermeiden oder?