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Root Filesytem in Linux ist ro (read-only)

Root Filesytem in Linux ist ro (read-only)

Ein neues filesystem update für Arch Linux

für Arch Linux ist ein neues filesystem update da. Dieses bereinigt unnütze Verknüpfungen von /var/run und /var/lock. Mehr dazu und warum kann man auf www.archlinux.de nachlesen. Super Sache. Dieses wir mit


# pacman -Syu --ignore filesystem && pacman -S filesystem --force

installiert und sollte dadurch ohne Probleme durchlaufen. Sollte... bei mir gab es nach diesem Update ein Problem.

 

Das root (/) filesystem  ist nach einem reboot nur noch als ro gemountet

das ist blöd und bedarf eines sofortigen Einschreitens meinerseits. Also schnappe ich mir das Keyboard und springe wagemutig in die Shell.

Schreibrechte zurückbekommen

Zuerst brauchen wir wieder die Schreibrechte auf unserer root Partition. Um die zu erlangen, ohne einer Live CD, drischt man diesen mount Befehl in die Eingabe: (Wenn der Fenstermanager nicht startet kann mit Strg - Alt - F1 in das TextTerminal TTY1 gewechselt werden)

# mount -o remount,rw /sdX1 /

das sdX1 wird durch die eigene root (/) Partition ersetzt. Bei mir /dev/sda3. Durch -o remount,rw  wird / neu gemountet mit den lese-schreib rechten.

Änderungen in die fstab eintagen

Diese rechte brauchen wir vorerst um die fstab ändern zu können, damit beim nächsten Systemstart das root (/) Verzeichnis wieder rw ist.

# nano /etc/fstab

und in der Zeile mit dem root Verzeichnis, hinter den options ein rw anhängen. Sieht bei mir dann so aus:

UUID=fd2baaf1-78e3-4572-b6f2-187cbbe20c7c / ext4 defaults,noatime,rw 0 1

Jetzt speichern und neustarten. Nun sollte wieder alles so laufen wie vorher. Mit den Schreibrechten.

Schreibzugriff auf NTFS Partitionen

Schreibzugriff auf NTFS Partitionen

Halli hallo,
sie tragen ja eine Brille auf der Nase. Das ist ja komisch. So oder so ähnlich kann eine Seltsame Unterhaltung verlaufen. Seltsam fand ich es auch das ich keinen Schreibzugriff auf eine gemountete NTFS Partition bekam. Zum Glück bin ich ziemlich schlau und kann Google benutzen. Arch Linux Wiki lieferte mir auch Prompt die Lösung. Es fehlen die Pakete fuse und ntfs-3g. Diese dann mal mit pacman installiert

pacman -S fuse ntfs-3g

und fuse in die MODULES Zeile der /etc/rc.conf eintragen.

MODULES=(... fuse ... ...)

tadadadadaaaaa so klappte es auch mit der Windows Partition.

Nach und nach wird mein ArchStick immer besser... Ich frage mich ob es mehr Bedarf für so etwas gibt.

Der BKA-Trojaner

Der BKA-Trojaner
Der BKA-Trojaner

Hallo Leser,
bka-trojaner107
neulich kam ein Bekannter von mir vorbei. Ganz aufgelöst wurde mir ein Laptop gezeigt auf dessen Bildschirm ein Riesiges Fenster Prangte:

Bundespolizei Es ist eine ungesetzliche Tätigkeit enthüllt!

ein Schändliches Teil. Das mit der Angst der Leute vor Ausstoßung, Stigmatisierung und Strafverfolgung der Menschen spielt. Pfui. Sehr dreist ist so etwas. Zum Glück war der Computer bald wieder, dank einer Live CD von Arch Linux Flott gemacht. Hier in diesem Forum wird wohl auch erklärt wie es ohne Neuinstallation von Windows von statten geht aber von so was halte ich nichts. Hat bei diesen Computer auch gut gepasst weil ich ihn dann gleich auf eine 64bit Version aufsetzen konnte. Hier die schritte zum nachmachen für eine Sicherung der Benutzerverzeichnisse:

Zuerst die Live CD von Arch Linux runter laden und System starten.
Dann müssen mountpunkte für einen USB-Stick und die Windows Partition

mkdir /mnt/usb/ && mkdir /mnt/win/

Dann müssen beide eingehängt werden. Linux bezeichnet seine Laufwerke anders als Windows. sda ist z.B. die erste Festplatte heißt sda und die logischen Partitionen weden von 1-4 durchnummeriert, ab 5 kommen dann die virtuellen. Da auf diesen Laptop eine Windows-Rescue Partition auf der ersten Partition ist kommt unsere Windows auf sda2. gemountet wird mit

mount /dev/sda2 /mnt/win

zum nachschauen ob es die richtige war:

ls -l /mnt/win/

dann sollte der Inhalt eures Laufwerkes C:\ aufgelistet werden.
Jetzt hängen wir das den USB Stick ein. Wenn es nur eine Festplatte gibt wird der Stick sdb1 sein

mount /dev/sdb1 /mnt/usb

zum kopieren der Benutzerverzeichnisse muss nur:

cp -R /mnt/win/Users/ /mnt/usb/

wer komplett c:\ auf seinen Stick kopieren will:

cp -R /mnt/win/ /mnt/usb/

das Backup ist fertig. Evtl. erscheinen noch Fehlermeldungen wegen Symlinks aber das ist ok.
Jetzt

reboot

und wie gewohnt Windows neu Installieren.
Wen das Jetzt zu kompliziert ist und im Raum Neumarkt wohnt, kann sich gerne an mich wenden und ich mach das.
Wie unter Linux ein Virenscan durchgeführt werden kann erkläre ich hier:

Virenscan unter Linux

Ist praktisch um den so erstellten Backup zu überprüfen BEVOR er wieder mit Windows in Berührung kommt.
Man will doch eine neue Infektion vermeiden oder?